Sei wer du bist!

Dienstag, 2. Januar 2018

Ins Neue Jahr 2018 fliegen

Ins Neue Jahr fliegen!
Die fleissige Bloggerin findet ihren letzten Blog mit Titel: "Ins Neue Jahr surfen".
Das Jahr 2017 zeigte sich tatsächlich als ein einziger Wellenritt! Und - ich bin oben geblieben - meistens jedenfalls. Zum Jahresende strandete ich in einer neuen Wohnung vier mal so gross (185 Quadratmeter) wie der Adlerhorst der vergangenen zwei Jahre. Vom ersten Stock sind wir auf der Erde gelandet, was gut für mich ist, denn ich liebe es, immer wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Die Frage lag in der Luft: Grosses Wohnmobil oder grosse Wohnung, Ausdehnung in jedem Fall!
Innerhalb von zwei Wochen ging alles von statten, Kündigung, neuer Vertrag, Umzug, Einrichten, Weihnachtsfeier, Relax im Hot-Pot, Inspiration und Genuss mit Familie und Freunden.
Eine neue Kommunikationskultur zieht ein: Wir sprechen uns nur an, wenn wir im selben Raum sind, sonst müssen wir uns nämlich anschreien und wer will das schon?
Nun sind wir über den Jahreswechsel geflogen, das heisst, wir wussten gar nicht so recht, wann er statt gefunden hat, eigentlich während vierundzwanzig Stunden immer!
Aus einer Perspektive von 10000 Höhenmetern verlieren Zeit und Ort ihre Bedeutung. Hei, das könnte ich doch immer machen, im Gefühl fliegen, zwischendurch landen und wieder starten wie es mir gefällt! Ich habe gesagt fliegen nicht fliehen, sicher wollte dir, lieber Leser dein Verstand gerade so etwas Ähnliches einflüstern. Mir stellt sich diese Frage nicht.
Fliegen ist ein Zustand des Friedens, ich bin Betrachter aus der Distanz auch wenn ich mitten drin bin, meine Wahrnehmung und Wertung bestimmt die Realität. Ich bin mit meinem göttlichen Sein eins in meinem Körper, Licht und Materie zugleich, denn sie sind Eins. Dies ist mein Wunsch für das Neue Jahr für mich. Was du brauchst, kann ich nicht wissen, bist du unklar, so fliege mal nach Bangkok, da kannst du erleben, wie vielfältig menschliche Verlangen sind!
Für mich heisst es nun "Ab auf die Insel!" Da lesen wir uns wieder!




Freitag, 30. Dezember 2016

Ins Neue Jahr 2017 surfen

Surfen ein Bild fürs Leben

Mit aller Anstrengung paddle ich hinaus, tauche unter, es wirbelt mich herum, ich gebe fast auf! Nein! Dort draussen kommt die perfekte Welle, ich weiss es – weiter geht's mit klarer Absicht und Kraft!
Jetzt bin ich in den Wellen aller Möglichkeiten und trotzdem kommt es darauf an, dass ich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bin und entscheide, ja sage und handle. 
Intention, Entscheidung und Handeln!
Um in Aktion zu gehen, brauche ich Wissen und Können.
Der Ritt auf der perfekten Welle dauert manchmal länger und manchmal kürzer. Ich tauche wieder ab und beginne neu.
Intelligent ist es, wenn ich den Wellenritt früh genug selber zu einem Ende führe, bevor ich ans Ufer geschwemmt werde.
So bleibt mir die erste schwierige Phase erspart, es sei denn, ich möchte am anderen Ende der Bucht surfen.

So ist meine Intention neu und ich starte wiederum am Anfang, jedoch um eine Erfahrung reicher, nämlich, dass sich die Anstrengung lohnt. Sie gehört zum Spiel!






Freitag, 11. November 2016

Reise ins Blaue


Am 11.11.11.11 schreibe ich den Blog!

Weg nach Compostela: Ich nenne es Pilgerreise und setze so bereits Attribute wie Auseinandersetzung mit mir, Durchhalten, Ankommen.

Playa de los Cathedrales
Alles hat sich gezeigt. Bei ziemlich kühlen Temperaturen und nassen Verhältnissen in allen Bereichen (unser Wassertank rinnt!) sind wir unterwegs. Der „Strand der Kathedralen“ aus wunderbaren Felsformationen ist für mich ein Höhepunkt. Dieser Strand liegt an der Grenze von Asturien und Galicien. Ich wandere ca. 6 Kilometer alleine zum nächsten Ort Rinlo, wo mich Roland mit dem Womi abholt. Die Wanderung verlief dem Ozean entlang, führte durchs Niemandsland zur Ortschaft. Ich sorge mich eindeutig zu sehr darum, WIE ich ans Ziel komme, verliere das JETZT und setze mich unnötigen Befürchtungen aus. Dies nehme ich unter die Lupe und ich programmiere meine Neuronen neu.

Wir ziehen etwas rascher Richtung Santiago de Compostela, die wenigen Quadratmeter Womi bei Regen und Kälte fühlen sich einengend an, zudem läuft die Heizung nur bei Temperaturen von 14 Grad, das Thermometer zeigt jedoch 4 Grad, brrrrr. Let`s keep cool! Das gelingt uns liebevoll. Südlich von Compostela erwarten uns Freunde, die wir in Indien kennen gelernt haben.

Die Kathedrale in Compostela ist eindrücklich, bombastisch, die Gässchen touristisch.
Wir verbringen den Abend im Waschsalon, da ist es warm und das „Erpilgerte“ wird gewaschen, morgens gehen wir noch ins Hallenbad mit Dampfbad!

Keltendorf Monte Tecla

Nun beginnt ein neues Kapitel unserer Reise, „die Reise ins Blaue“ geht los! 
Ich will den Moment leben, will meine mentalen Kräfte vermehrt für mein Wohl und das der Menschheit einsetzen - umso mehr nach den „Wahl-resul-Taten“!

Die zwei Tage in Ourense mit Maria und Gumersindo sind reich an Kommunikation, intensiv und freundschaftlich. Die beiden sind als ehemaliger Priester und Meditationslehrerin unterwegs. Auf ihre Empfehlung suchen wir eine imposante Keltenstätte auf!

In Barcelo treffen wir drei Freunde, die von Süden nach Compostela pilgern, ich bin froh, in die Gegenrichtung weiter zu ziehen und Porto anzusteuern.

In Porto erwartet uns junges Leben und die „Reise ins Blaue“ beginnt mit Vanessa, (Vanessa und Pedro, eine Reisebekanntschaft aus Vancouver), die uns Portos schönsten Ecken zeigt. Wir sind begeistert ob der farbigen, lebhaften Stadt. Die gekachelten Fassaden geben den Strassen eine Lebendigkeit und einen Schmuck und lassen nicht erahnen, was sich drinnen abspielt.
Die Menschen auf den Strassen sind freundlich und helfen gerne weiter.







Mir ist es wohl und trotzdem geht es bald weiter ins Blaue, Richtung Lissabon!



Sonntag, 30. Oktober 2016

Café grand ou petit?




Café


Golden strahlt die Sonne und zerreisst sanft die Schleier der Nebelschwaden. La belle France mit einem tief blauen Himmel, mit Kastanienbäumen, Nussbäumen, Platanen, kleinen Seen, grossen Bauern- und Weingütern und Trockenmauern aus Stein. 
Wir sind auf kleinen kurvigen Strässchen unterwegs. Das Womi, 30 jährig, tuckert und gibt sein Bestes. Seine Handhabung am Steuer gleicht dem Reiten eines Mammuts anstelle eines Pferdes.
Zum Tuckern des Motors hören wir schöne Musik und  Vorträge. Am Steuer wechseln wir uns ab, als Beifahrerin stricke ich, lese oder mache nichts.

Wir joggen vor dem Frühstück, dann fahren wir drei bis vier Stunden. Nun wird gekocht, draussen gegessen und Sonne getankt. Velo fahren, Yoga, Siesta oder Laufen sind Optionen, unseren Körper bei Laune zu halten.

Ich singe an schönen Plätzen, lache, meditiere, wechsle mit Menschen ein freundliches Wort oder verbinde mich dankbar mit der Natur, sammle Kastanien und Nüsse! 
Ich suche meinen Platz jenseits des Denkens im Sein, im inneren Frieden verbunden mit dem Leben.
Das geht soweit gut, bis dass ich gerne einen guten Kaffee hätte:

„Vous avez un Cappuchino ou Latte?“ frage ich noch freundlich und zuversichtlich. „On a du café Madame, je suis au bulot! Vous voulez grand ou petit?“ 
(Wir haben Kaffee, ich bin an der Arbeit, wollen Sie einen grossen oder kleinen? 
Ich sage immer „grand“, das war ein Fehler!

Eine Schüssel schwarzen Kaffee zu trinken ohne Rahm, das schaff ich nicht! Die Milch, die ich nach einer weiteren etwas leisen Nachfrage erhalte, ist Super Hyper UHT ohne ein Gramm Fett, sie löst sich im Kaffee in reines Wasser auf.

Meine Gedanken sind von der Kaffeefarbe beeinflusst und ich frage mich, ob das differenzierte Denken die vielen leckeren Kaffee-Angebote geschaffen hat oder umgekehrt? 
Leicht konsterniert schiebe ich Roland den Kaffee zu und bestelle ein Cacolac, ein Kakaogetränk, welches Kindheitserinnerungen, (geprägt von meinem Vater) hervor ruft   - schliesslich ist bald Allerseelen! 










Montag, 8. August 2016

Christina Fleur de Lys, Zeremonienmeisterin, 3235 Erlach, Bern, freie Trauung - Zeremonienleiter

Christina Fleur de Lys, Zeremonienmeisterin, 3235 Erlach, Bern, freie Trauung - Zeremonienleiter







Sie können Lebensübergänge mit Bewusstsein gestalten, ihnen eine klare, innere Ausrichtung geben sowie ungeahnte, unterstützende Kräfte geistiger und materieller Art auf den Weg einladen.

In der Zeremonie und im Ritual werden Samen der Freude und des inneren Friedens gesät. Gemeinsam ergründen wir die wahren Wünsche um sie in das Feld aller Möglichkeiten, in den Himmel zu säen.



Als Zeremonienmeisterin und Rednerin biete ich etwas Einzigartiges an. Ich stelle die Zeremonie und die Rede für Sie persönlich zusammen. Sie enthalten emotionale, magische, humorvolle wie auch klassische Momente, ganz nach Ihrem Wunsch.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Booking Punkt komm!


Wir checken ein und aus!
Wie lachen wir heute über unsere Zimmer -Suche auf der Reise in Thailand. Unter uns gesagt, Das ist oft ein kritisches Unterfangen.  Preis und Angebot sollten in einem guten Verhältnis sein. Den Preis siehst du sofort, unmissverständlich!
Mit den Bildern verhält es sich anders . Die Lassen vieles offen, begeistern und enttäuschen! Die Referenzen hingegen sprechen eine deutliche Sprache. Sobald ich das Wort Schimmel und ranzig lese, Sind Preis und Bild vergessen.
In Pai hatten  wir großes Glück. Das Schnäppchen- Angebot von "Booking Punkt komm" hat sich als ein Schnäppchen erwiesen. 

Wir wohnen in einem gemütlichen Bungalow im Grünen. Die Grillen Zirpen, die Fische tummeln sich im Wasser und der Gheko schnauzt frech in die Nacht. Einen kleinen Haken hat die Sache. Wir haben leider nur sechs Nächte gebucht, sozusagen um sicher zu gehen! Nach sechs Nächten müssen wir das Haus verlassen, die Managerin erklärt uns in Thai (wir verstehen noch nicht ganz alles) dass alles besetzt ist. Ein paar Tage im Voraus beginnen wir vor Ort mit der Suche: Hübsch, teuer, besetzt, ranzig, weit entfernt, alle diese Attribute geben sich die Hand und führen uns im Kreis herum. Mich links herum und Roland rechts herum. Unsere Kriterien sind nicht immer die selben, meine Ansprüche sind in der Qualität etwas höher, Rolands Preisvorstellungen etwas tiefer. So drehen wir uns im Kreis in Gegenrichtung bis wir uns wieder finden. 
Am Abend forschen wir noch einmal im Netz. Da führt mich mein Händchen in der untersten Preisklasse auf Tripadviser  zum selben Bungalow in dem wir  jetzt wohnen. Da ist es abgebildet! Wiederum zum Schnäppchenpreis! 


So checken wir aus und ein und erfreuen uns an den glücklichen Zufällen!

Samstag, 9. Januar 2016

Eine Zugfahrt, die ist.....


Viel zu früh bin ich auf der Plattform 10 des Bahnhofes P. in Bangkok. Ich habe ein Ticket nach Chiangmai, eine Strecke von fast 600 Kilometern. Angaben auf dem Ticket: Wagen 3, Sitz 45, Preis 1000 Bhats, das entspricht etwa 30 Fr. Ohne Halbtax! Abfahrt um halb neun, Ankunft nach elf Stunden. Ich habe letzte Nacht kaum geschlafen, obwohl ich mich müde ins Bett gelegt habe, noch einmal ein Aufmugsen des Jetlags, gestern wurde ich kaum wach, heute werde ich kaum müde. Das Treiben auf der Plattform ist interessant und vielfältig. Da sitzt ein Mönch und erklärt drei Nonnen sein Mobiltelefon. Er hat es geschafft, sie aus der Gehmeditation und von der Ernsthaftigkeit der Gottessuche abzulenken. Alle lachen, ob er wohl ein YouTube - Video zeigt?
Da warten Reisende in allen Farben gekleidet mit und ohne Rucksack am Rücken. Fotoapparate klicken hier und dort, Stimmungen werden digitalisiert, aufgelöst und wieder zusammengesetzt um sie zu Hause abzurufen.
Plötzlich ertönt feierliche Musik, es könnte die Landeshymne sein, Punkt acht, dann ertönt eine warme, tiefe Männerstimme im Lautsprecher. Die Menschen erheben sich, stehen andächtig und schnurgerade da. Ich schätze, dass es ein Grusswort und eine Segnung für die Reisenden ist. Ich werde nicht weiter recherchieren, mir gefällt diese romantische Interpretation. Mit intuitiver Deutung des Geschehens mache ich gute Erfahrungen. Ich schaff mir meine Thaiwelt.
Eine Putzmannschaft spritzt die Züge ab, ein Handwerker hämmert viel versprechend auf Einzelteilen des Zuges herum, kurzum eine zuversichtliche Aufbruchstimmung liegt über den Geleisen. Nun fährt der Zug ein, drei Wagen lang. Neben mir sitzen zwei junge Amerikanerinnen und üben Zahlen in Thai. So ungefähr alle Stunden geniessen sie einen der 12 Donuts mit Schokolade- Vanille- Rahm -Verzierung aus dem Super-Value-Paket. Den Kauf eines solchen Pakets nehme ich doch prompt in meine Liste der "musts" auf, das ist gelebte Fülle. Nun meldet sich auch bei mir der Appetit, ich habe ja noch Reiswaffeln dabei, immerhin mit einer dünnen Schokoladenschicht überzogen, sicher weisst du welche....eine Zugfahrt, die ist lustig, eine Zugfahrt die ist läng! Rumpumpäng, rumpumpäng!