Sei wer du bist!

Donnerstag, 26. Dezember 2013


Schicksal, Passion und Wunsch


Hast du ein Schicksal?
Was ist deine Passion?
Was ist dein Traum für die Menschheit?


Interview Gregg Braden


Ich glaube, das Schicksal von uns allen ist, auf diese Welt zu kommen, zu kreieren und unsere Liebe miteinander zu teilen, ich glaube. Das ist das einzige Schicksal für uns alle.


Meine Passion ist, mein Schicksal zu leben! Es ist ein wunderbarer Moment in der Menschheitsgeschichte und ich möchte nicht, dass mir dieser Moment entgeht. Wenn wir diese Zeit optimal nutzen, können wir eine wunderbare Welt erschaffen. Ja, wir können das erreichen.

Mein Traum ist es, meine Passion und mein Schicksal zu leben. Was meinst du genau mit Traum? Einen Traum für die Menschheit? Meine grösste Angst ist es, zurück zu kommen und zu sehen, dass ich nicht gemacht habe, was ich hätte machen können, dass ich etwas nicht gesagt habe, was ich hätte sagen können. Ich träume davon, dass wir alle Ja zueinander sagen und uns in Liebe begegnen. Ich kann mir keinen schöneren Traum vorstellen.

Drei Fragen an Gregg Braden!

Mittwoch, 11. Dezember 2013

I can do it


Kurz-Zusammenfassung 

des Vortrags von Dr. Bruce Lipton und Gregg Braden in Pasadena Nov. 2013 Kalifornien

Wir sind nicht Opfer unserer Gene.
Durch unsere Sinne erhalten wir neue Informationen, dies beeinflusst den Ausdruck der Gene.
Die Sinne werden durch unsere kulturellen und persönlichen Überzeugungen geprägt.
Glaube, Wahrnehmung, Denken und Fühlen sind verknüpft.

Viele Überzeugungen ergeben sich aus einer falschen Voraussetzung. Neue Wissenschaften erkennen folgendes: 
Das Leben ist kein Zufall .
Körper und Seele sind nicht getrennt .
Alles ist verbunden .
Die Beziehung mit der Vergangenheit ist zyklisch .
Probleme können nicht im Konkurrenzdenken gelöst werden, sondern durch Zusammenarbeit.
Wir müssen uns an die Veränderungen anpassen und nicht alten Paradigmen anhaften.. 
Die Kohärenz zwischen Geist und Herz ist extrem wichtig.
Kohärenz wird durch Dankbarkeit , Mitgefühl, Freude und Meditation erreicht.

Beide erklären Zyklen der Evolution, wie Klimawandel, die Beziehung der Menschheit zu Spiritualität und Materie. 




Samstag, 16. Februar 2013




In der Fülle des Dschungels




Ein bisschen aufgeregt bin ich schon, in der Vorstellung, mich ins Abseits der Zivilisation zu begeben und zugleich in die Fülle der Natur.
Ganz offensichtlich habe ich mich an Zivilisation gewöhnt, sie scheint mir eine Sicherheit zu geben, in ihr kenne ich mich aus, in dieser scheinbaren Sicherheit. All dies ist in der Fülle der Natur nicht der Fall, ich befinde mich in einer scheinbaren Unsicherheit. Dies macht mich wach, neugierig und lebendig. Ein intensives Gefühl durchströmt mich.
Die zwei Stunden Busfahrt von Tena (Ecuador) Richtung Dschungel bringen mich in Gegenden, wo ich mir bis jetzt noch nie einen menschlichen Alltag vorgestellt habe. Dieser existiert ganz offensichtlich. Die Strasse ist schon längst nicht mehr geteert, eine holperige, löcherige Steinstrasse wird manchmal schmal, fällt seitlich schroff ab in Gräben, ein Wunder, dass hier überhaupt noch ein Fahrzeug wie dieser altmodische Bus fahren kann. Nur vereinzelt begegnen uns andere Fahrzeuge wie Pick-ups oder andere vierradangetriebene Vehikel.
Noch seltener stehen da Hütten aus Holz und Dächern aus verschiedenen Pflanzenwedeln gebunden, meist ohne Fensterglas, jedoch mit einer Wäscheleine voller bunter Kleider verziert. Hier steigen einzelne Menschen aus dem Bus. Hühner picken am Boden rund ums Haus alles, was sie picken können, Hunde streunen auf der Strasse, Kinder stehen am Strassenrand.
Ein Leben um des Lebens Willen. Erfolg, Ziele, und andere Wichtigkeiten unserer Zivilisation scheinen hier weit gefehlt. Sein und Überleben sind das Credo dieser Menschen.

Da nehme ich mir eine spirituelle Nase voll. Sicher würde ich mich x-mal am Tag fragen, was ich denn hier machen soll....würde keine Bücher finden, von Internet keine Rede, der Urwald ist ein einziges Sein. Plötzlich hält der Bus und der Fahrer gibt uns ein Zeichen auszusteigen, jetzt gilt es ernst, die Reise wird mit dem Kanu fortgesetzt, ich lache innerlich, so toll, richtig abenteuerlich!
Wir wandern mit unserem Gepäck ans Flussufer und warten aufs Kanu. Motoristas werden sie hier genannt. Da erscheint aus dem Nichts ein kleines etwa dreijähriges Mädchen mit einer kaputten Styroporkiste. Sie erinnert mich an Mogli, den Urwaldjungen. Ganz keck und selbstverständlich steigt sie mit nackten Füssen, die Kiste hinter sich her ziehend durchs Gebüsch an den Rand eines kleinen Seitenflusses und legt sich gemütlich in ihr weisses Schiffchen, träumend liegt sie hingegossen nahe der Gefahr des reissenden Flusses Napo. Zum Glück wird sie ziemlich schnell von ihren älteren Geschwistern zurückgeholt, die Idylle ist zwar gestört, das Kind jedoch in Sicherheit. Ich bin froh, denn nun kommt unser Schiff, Rucksäcke rein und los gehts. Herrlich, diese wilden Ufer von Pflanzen dick bewachsen. Im Runa Huasi werden wir nett empfangen. Die Hütten sind einfach, ohne Elektrizität, der Bettinhalt leicht feucht, so wie ich es liebe! Zum Glück habe ich immer meinen Schlafsack dabei!
Ich liege einen Moment um mich auszuruhen und mich in diese neue Gegend einzuschwingen. Ich sehe direkt ins Dach, eine wunderbare Arbeit aus dem Material gefertigt, das hier in der Gegend wächst, so sind das Haus und die Umwelt eins. Eine grosse Ruhe und Frieden umgeben und durchströmen mich. So verweile ich lange Zeit! Das Zirpen, Quaken, Krächzen und Tirillieren verbinden sich zu einem schönen Hintergrundgeräusch, mit dem Autolärm, Sirenen und Helikopterbrummen der Zivilisation nicht konkurrieren können, jedoch absolut auch ihre Vorteile haben.
Ich liebe beides!

Donnerstag, 14. Februar 2013


Ist das Leben?

So überraschend so unplanbar, so räuberisch und himmlisch, so echt und fliessend?
Nun betrachte ich die letzten Tage, kaum kam etwas so wie geplant, aber es kam immer gut. Ich bin wohlauf, ich wäre es nicht, wenn ich mich auflehnen würde. Würde ich den Wellen des Universums trotzen könnte ich an ihnen zerbrechen. Ich wäre wie in einem reissenden Strom und möchte mich mit ihm messen, ihm entgegenwirken, aussichtslos, vergebens. Der Strom ist vergleichbar mit der höheren Intelligenz und oft strebt mein Egoverstand in eine andere Richtung. Die Zeit kennt den Lauf des Flusses, ist mit ihm verbündet und wenn es mir nicht gelingt, in den Fluss einzutauchen, ja unter zu tauchen, mich ihm zu unterwerfen, wird mir die Zeit den Weg weisen, die Richtung zu finden und weiter zu ziehn im Flusse der Höheren Intelligenz.



Sonntag, 27. Januar 2013

Langzeitflug


Langzeitflug

Ich stehe früh um fünf Uhr dreissig auf, visualisiere in grosser Vorfreude diesen bevorstehendenTag mit der wunderbaren Reise!
Diesmal klappt alles bestens, trotzdem fühle ich eine innere Spannung, die jedoch um die ebenfalls vorhandene Gelassenheit weiss. Ich quantle meinen Körper im Voraus in die schwindelerregenden Höhen des bevorstehenden Fluges, ich fühle Wohlbefinden, obwohl  ich noch immer verschnupft bin. Ich möchte, dass meine Körperintelligenz sich auf diesen Tag vorbereitet, ich visualisiere und fühle eine begeisterte Ankunft in Quito. Ich schicke meinen Körper sozusagen voraus, dass er sich an die Zeitumstellung und an die 2700 Höhenmeter von Quito anpassen kann. Diese Anpassung soll sich im Flug materialisieren, so dass ich von Anfang an ganz präsent bin.

Ich liebe Langzeitflüge, sie sind zeit- und raumlos, weit und ruhig, ich schwebe im Universum, tief beeindruckt von all den Kräften, die am Wirken sind. All die Menschen in die Form des Flugzeugs gepresst, verbinden sich zu einem Gemeinschaftskörper, der einem Ziel entgegensieht. Ich höre klassische Musik währenddem ich über den Ozean fliege, das Jubeln der himmelsnahen Geigen und Flöten passt bestens.

Ich fliege auf 10 000 Meter Höhe mit einer Geschwindigkeit von 800 Stundenkilometern.

Nach etwa vier Fünftel der Reise bewegen sich plötzlich mehrere Köpfe Richtung Fenster, da muss was zu sehen sein. Ich schleiche auf Wollsocken durchs Flugzeug, um mir einen Blick nach draussen zu verschaffen, leider haben wir keinen Fensterplatz.

Nun entdecke ich eine Ecke in der Businessklasse eine Lücke hinter dem hintersten Liegesitz mit Fenster, grad knapp breit genug, dass ich mich auf den Knien hineinzwängen kann.  Der Blick wie auch die Stellung sind atemberaubend. Meine Haltung auf den Knien die einzige, die dieser Schönheit gebührt.

Unendlichkeit von Himmel und Erde, die sich berühren und Eins werden. Kleine flockige Wolken, die ihre Schatten auf die Erde werfen. Wolken wie Quantenfelder von Potenzialen, die auf die Materie wirken, eine wunderschöne Metapher für meine Vorstellung von Energiefeldern, alles ist durchlässig, in Wechselbeziehung zueinander, sich formend wie Mann und Frau, wie Geist und Materie. Erste sanfte Flächen erheben sich aus dem Wasser, so stelle ich mir Leben auf Sirius vor, es folgen weite, schroffe, unbelebte Berge im Wechsel mit quadratisch angelegten bewirtschafteten Feldern. Nun folgt eine wüstenähnliche Landschaft mit vielen Flüssen. Wir fliegen über Venezuela. 
Kein Fluss fliesst gerade, manchmal  scheinen sie sich auch wieder sinnlos rückwärts zu bewegen, formen offene Herzen, lieblich weich und verzieren die Landschaft. Genau so stelle ich mir meine Reise vor. Mit offenem Herzen werde ich mich in dieser neuen Welt bewegen und sie durch meine Bewunderung und Freude bereichern.