Sei wer du bist!

Montag, 13. Oktober 2014

Golden California



Californien öffnet mir definitiv die Bahnen des Autopiloten in meinen Gehirnwindungen.
Die Landschaft ist weit, offen. intensiv in den Farben. Goldene Trockenheit und saftiges Grün prägen die unendliche Weite. Meilenweit fahren wir durch unbewohnte Gebiete, dann plötzlich, sozusagen aus dem Nichts tauchen kleine Holzhäuser von Baumriesen beschattet auf. Nur selten zeigen solche Orte einen Ortskern, die Häuser sind in grossen Abständen angeordnet. Meist steht noch ein RV (Riesenbus) als Gästehaus daneben. Gastfreundschaft und  Freundlichkeit heissen uns Willkommen und geben mir ein Gefühl des Ankommens und Zuhause-Seins, das ist sehr angenehm, da wir ja lange unterwegs sind, uns jedoch nie heimatlos fühlen. Ja unsere Liebe ist intensiver denn je, zusammen unterwegs sein und zu fühlen, wie einfach Entscheidungsprozesse ablaufen, sich an denselben Dingen zu erfreuen, das sind herrliche Geschenke.
Auf den Strassen sehe ich kleine Autos nur an Riesenautos angehängt. Die Strassen sind mehrspurig, breit und der Fahrstil gemütlich in angemessenem Tempo! Die Menschen scheinen viel unterwegs zu sein. Oft ziehen sie ihr Hab und Gut hinten nach. Stops bei Tankstellen sind familiär, Mann und Frau picknickt, versorgt sich mit Wasser und einem amerikanischen Kaffee!


Dies ist nicht mein Fall, ich bevorzuge immer noch einen geschmackvollen Espressoshot bei Starbucks oder in einem Wholefood-Market. Dort trifft sich die „Gesunde Szene“ und versorgt sich in mindestens drei Regalen mit Nahrungsergänzungsmitteln...die Auswahl an Bio-Produkten ist immens und macht mir auch Spass, vor allem wenn ich an Indien denke, hahaha!! Na dort sind frische Papayas eine gute und günstige Alternative.
Ich bin begeistert von einigen Frauenbiographien, selbständig, innovativ und unternehmungslustig sind die Attribute. Christina gibt Unterricht in Gleitschirmfliegen, hostet bis zu 20 Leuten auf ihrem Gelände und ist eine Weinspezialistin, welche Artikel verfasst.
Jessies Garage
Jessie wohnt in einer umgebauten Garage, alles befindet sich in einem Raum samt einer gemütlichen Dogge und zwei Riesenmottos! Miriam, eine Frau in meinem Alter vertritt Haushka-Produkte und vermietet ein Studio. Die Altersvorsorgen sind minim, aber dies scheint kaum jemanden zu bekümmern, Frau lebt im Vertrauen!
Dies bestärkt mich in meinem Lebensstil, was soll mich die Zukunft beängstigen wenn die Gegenwart so reich ist!  


                
Mount Shasta 

                                                                                           
Squaw Wiese


Sei herzlich umarmt! Deine Christina

Montag, 29. September 2014

Seattle und Ramtha

Mount Rainier


Seattle, eine sanguinische, bunte, hügelige Stadt, begeistert mich. Wir verbringen drei Tage in dieser Stadt am Meer, besuchen eine Insel, geniessen den berühmten Pike Place Market und vieles mehr.
Vor etwa 25 Jahren war es mein grosser Wunsch, nach Seattle zu kommen. Es war nicht die Stadt, die mich anzog, ich kannte sie nicht. Ich kannte die Botschaft von Ramtha. Zukunftsvisionen, Geschichten der Lemurer und Atlanten zogen mich in ihren Bann. Seither hat die Menschheit samt mir bewegte Zeiten erlebt. Unsicherheiten betreffend der Zukunft sind den Visionen und einem ausgeprägten Gefühl der Verbundenheit gewichen. Und doch hat mich die Wesenheit Ramtha nicht ganz los gelassen. Ich erinnere mich kaum mehr an seine Worte, aber ich weiss, dass sie mein Leben beeinflusst haben. 
Skyline von Seattle
Ich beschliesse, mich in diese Energie einzulassen. Auf kleinen Spaziergängen spreche ich mit Ramtha englisch und frage ihn, auf was ich speziell achten soll bei meinen Entscheidungen. Zu meinem grossen Erstaunen antwortet Ramtha mit einer rauen tiefen Stimme auf freundliche Weise: 
„Vertrauen und Mut sollst du stärken um dem eigenen Kompass des Herzens zu folgen, das ist die Hauptbotschaft. Dich fokussieren und Schritt um Schritt in diese Richtung zu gehen, Zweifel über Bord werfen und die Unsicherheit als Floss und das Gefühl als Segel nutzen um im Fluss zu bleiben. So wirst du dich in die gewünschte Richtung bewegen ohne das Ziel genau zu kennen. Nimm dir immer wieder Zeit für dich, sei still und verinnerliche deine Absicht.“
Diese Erfahrung bewegt mich und auf weiteren Spaziergängen vertieft sich die Verbindung. Da packt mich die Idee, die Ramtha-School of Enlightenment jetzt zu besuchen, ich war ja so nahe dran. Weshalb?  Zur Wertschätzung der Weisheit von Ramtha und dessen Channeling J. Z. Knight.
Ich erzähle Roland davon, welcher als edler Käpten sofort die Adresse ausfindig macht.
Die Schule liegt sozusagen auf dem Weg, lass uns hin fahren....yeah!!!
Nach etwa 50 Meilen erreichen wir den Ort Yelm und auch das grosse Tor, welches den Weg in ein riesiges Gelände mit weissen Koppeln und Häusern und - vielleicht für manch einen zur Erleuchtung öffnet. Herrlich, ich bin absichtslos! Ich rufe den Wächter an und erzähle ihm kurz meinen Wunsch. Leider verstehe ich seine Antwort nicht, da kommt er mit strahlenden Augen, eine liebevolle Erscheinung: „You are Christina?“ „Yes I am!“
School of Enlightenment Ramtha
Da öffnen sich auch schon die Tore und wir bekommen eine Führung, wie das sonst nicht der Fall ist. Die grosse Halle ist eindrücklich, riesig und technisch auf dem neuesten Stand, wir gehen zum Haus von J.Z. Knight. Sie ist gerade in Südafrika, das beeinträchtigt mein erhebendes Gefühl nicht im geringsten. Ab und zu läuft es mir warm und kalt den Rücken rauf und runter.
Die Pferde sind zutraulich und ich geniesse ihre weichen Nüstern, den Geruch und den warmen Atem. Jerry, der Wächter erzählt uns begeistert viele Einzelheiten, wie Knight die Botschaften von Ramtha erhält und wie es in den Kursen zu und her geht. Klar ist die Botschaft, welche ich vor zwei Tagen auch klar vernahm: HALTE FOKUS! 
So hat sich ein langjähriger Wunsch erfüllt und mein Herz schlägt etwas schneller!



Dienstag, 23. September 2014

Wie im Fluge!


Ein langer Flug steht uns bevor: Von London nach Vancouver, Kanada. Ich liebe Langzeitflüge, es kommt mir vor wie im Traum.  Dieses mal haben wir sogar an die Bestellung des vegetarischen Menus gedacht.
Wir suchen unsere Sitzplätze und müssen uns bis ans hinterste Ende des Riesenvogels vortasten. Die Plätze E und F sind in der Mitte, o Schreck! Wir haben vergessen, die Sitze auszuwählen, wie konnte das passieren? Tief durchatmen, ja sagen und lächeln. Mein Sitz ist direkt neben der Toilettentür, welche beim Öffnen und Schliessen einen Riesenlärm verursacht. Ich wollte doch fotografieren, wenn wir über Grönland fliegen! Indessen zwängen sich ständig Passagiere an mir vorbei, es heisst Beine und Ellenbogen einziehen. Einige spülen mit offener Tür, das erzeugt ein Wasserfallfeeling im Flugzeug.
Jetzt hilft nur noch ein Film: Eine Reportage über die Entwicklung des Kleinkindes in den ersten zwei Jahren wird mich sicher in Bann ziehen. 
Ich drücke die entsprechenden Knöpfe, nichts passiert. Das kann doch nicht sein, der Bildschirm bleibt schwarz. Roland vergnügt sich bereits an einer Komödie. Ganz klein und unscheinbar sitzt er eingeklemmt in der Mitte der Reihe. Ein Koloss, der sich kaum regt und dessen Sitzplatzkapazität nicht ausreicht um seine Extremitäten unter zu bringen drängt Roland in die Enge, da bleibt nur noch eine göttliche Komödie - und mir der schwarze Bildschirm, die Passagiere, die sich fast auf meinen Schoss setzen und das Tosen der Spülung. Ich brauche Hilfe! 
Very sorry.....der Bildschirm funktioniert nicht, möchten Sie einen DVD-Player?
Sandra Bullock in „Heat“ treibt mich in den Schlaf. Immer wenn es zu laut wird im Kino schlafe ich sofort ein. Das ist mein Glück, so vergeht die Zeit im Fluge!


Downtown Vancouver
Fassaden spiegeln die Realität
Spaziergang im Hafen Vancouver


Bye bye bis zum nächsten Blog!


Freitag, 12. September 2014

Samstag, 18. Januar 2014

Schwimmen mit einer Meeresschildkröte

Mit einer einfachen Taucherbrille schwimme ich ins Meer hinaus. Ich bin in Akumal, an der Riviera Maya. Der Meeresgrund ist sandig mit feinen kleinen Gräsern bewachsen. Da plötzlich entdecke ich eine riesige Meeresschildkröte. Fasziniert beobachte ich sie beim Fressen. Nun schwimme ich weiter bis es plötzlich dunkel wird neben mir fast ein bisschen erschrocken erkenne ich "Emilia" so habe ich die Schildkröte getauft, neben mir. Mit Herzklopfen und freudiger Erregung schwimme ich weiter, sie streckt den Kopf aus dem Wasser, wir schauen uns an. Ein Blick in die Ewigkeit. Sie lächelt so herzig, sie ist riesig! wir tauchen im selben Rhythmus auf und ab bis sie sich entscheidet, wieder an den Grund zu tauchen um weiter zu fressen. Ich schwamm hoch beglückt ans Ufer zurück!


Donnerstag, 26. Dezember 2013


Schicksal, Passion und Wunsch


Hast du ein Schicksal?
Was ist deine Passion?
Was ist dein Traum für die Menschheit?


Interview Gregg Braden


Ich glaube, das Schicksal von uns allen ist, auf diese Welt zu kommen, zu kreieren und unsere Liebe miteinander zu teilen, ich glaube. Das ist das einzige Schicksal für uns alle.


Meine Passion ist, mein Schicksal zu leben! Es ist ein wunderbarer Moment in der Menschheitsgeschichte und ich möchte nicht, dass mir dieser Moment entgeht. Wenn wir diese Zeit optimal nutzen, können wir eine wunderbare Welt erschaffen. Ja, wir können das erreichen.

Mein Traum ist es, meine Passion und mein Schicksal zu leben. Was meinst du genau mit Traum? Einen Traum für die Menschheit? Meine grösste Angst ist es, zurück zu kommen und zu sehen, dass ich nicht gemacht habe, was ich hätte machen können, dass ich etwas nicht gesagt habe, was ich hätte sagen können. Ich träume davon, dass wir alle Ja zueinander sagen und uns in Liebe begegnen. Ich kann mir keinen schöneren Traum vorstellen.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

I can do it


Kurz-Zusammenfassung 

des Vortrags von Dr. Bruce Lipton und Gregg Braden in Pasadena Nov. 2013 Kalifornien

Wir sind nicht Opfer unserer Gene.
Durch unsere Sinne erhalten wir neue Informationen, dies beeinflusst den Ausdruck der Gene.
Die Sinne werden durch unsere kulturellen und persönlichen Überzeugungen geprägt.
Glaube, Wahrnehmung, Denken und Fühlen sind verknüpft.

Viele Überzeugungen ergeben sich aus einer falschen Voraussetzung. Neue Wissenschaften erkennen folgendes: 
Das Leben ist kein Zufall .
Körper und Seele sind nicht getrennt .
Alles ist verbunden .
Die Beziehung mit der Vergangenheit ist zyklisch .
Probleme können nicht im Konkurrenzdenken gelöst werden, sondern durch Zusammenarbeit.
Wir müssen uns an die Veränderungen anpassen und nicht alten Paradigmen anhaften.. 
Die Kohärenz zwischen Geist und Herz ist extrem wichtig.
Kohärenz wird durch Dankbarkeit , Mitgefühl, Freude und Meditation erreicht.

Beide erklären Zyklen der Evolution, wie Klimawandel, die Beziehung der Menschheit zu Spiritualität und Materie.