Sei wer du bist!

Sonntag, 27. Januar 2013

Langzeitflug


Langzeitflug

Ich stehe früh um fünf Uhr dreissig auf, visualisiere in grosser Vorfreude diesen bevorstehendenTag mit der wunderbaren Reise!
Diesmal klappt alles bestens, trotzdem fühle ich eine innere Spannung, die jedoch um die ebenfalls vorhandene Gelassenheit weiss. Ich quantle meinen Körper im Voraus in die schwindelerregenden Höhen des bevorstehenden Fluges, ich fühle Wohlbefinden, obwohl  ich noch immer verschnupft bin. Ich möchte, dass meine Körperintelligenz sich auf diesen Tag vorbereitet, ich visualisiere und fühle eine begeisterte Ankunft in Quito. Ich schicke meinen Körper sozusagen voraus, dass er sich an die Zeitumstellung und an die 2700 Höhenmeter von Quito anpassen kann. Diese Anpassung soll sich im Flug materialisieren, so dass ich von Anfang an ganz präsent bin.

Ich liebe Langzeitflüge, sie sind zeit- und raumlos, weit und ruhig, ich schwebe im Universum, tief beeindruckt von all den Kräften, die am Wirken sind. All die Menschen in die Form des Flugzeugs gepresst, verbinden sich zu einem Gemeinschaftskörper, der einem Ziel entgegensieht. Ich höre klassische Musik währenddem ich über den Ozean fliege, das Jubeln der himmelsnahen Geigen und Flöten passt bestens.

Ich fliege auf 10 000 Meter Höhe mit einer Geschwindigkeit von 800 Stundenkilometern.

Nach etwa vier Fünftel der Reise bewegen sich plötzlich mehrere Köpfe Richtung Fenster, da muss was zu sehen sein. Ich schleiche auf Wollsocken durchs Flugzeug, um mir einen Blick nach draussen zu verschaffen, leider haben wir keinen Fensterplatz.

Nun entdecke ich eine Ecke in der Businessklasse eine Lücke hinter dem hintersten Liegesitz mit Fenster, grad knapp breit genug, dass ich mich auf den Knien hineinzwängen kann.  Der Blick wie auch die Stellung sind atemberaubend. Meine Haltung auf den Knien die einzige, die dieser Schönheit gebührt.

Unendlichkeit von Himmel und Erde, die sich berühren und Eins werden. Kleine flockige Wolken, die ihre Schatten auf die Erde werfen. Wolken wie Quantenfelder von Potenzialen, die auf die Materie wirken, eine wunderschöne Metapher für meine Vorstellung von Energiefeldern, alles ist durchlässig, in Wechselbeziehung zueinander, sich formend wie Mann und Frau, wie Geist und Materie. Erste sanfte Flächen erheben sich aus dem Wasser, so stelle ich mir Leben auf Sirius vor, es folgen weite, schroffe, unbelebte Berge im Wechsel mit quadratisch angelegten bewirtschafteten Feldern. Nun folgt eine wüstenähnliche Landschaft mit vielen Flüssen. Wir fliegen über Venezuela. 
Kein Fluss fliesst gerade, manchmal  scheinen sie sich auch wieder sinnlos rückwärts zu bewegen, formen offene Herzen, lieblich weich und verzieren die Landschaft. Genau so stelle ich mir meine Reise vor. Mit offenem Herzen werde ich mich in dieser neuen Welt bewegen und sie durch meine Bewunderung und Freude bereichern. 

Dienstag, 6. November 2012

Es kommt wie du fühlst....


Und zweitens kommt es so wie ich nicht denke sondern fühle...

Die Entscheidung der Südamerika-Reise unterlag einigen Gefühlsschwankungen.
Wir konnten unseren Flug mangels eines ESTA-Visums für eine Zwischenlandung in Puerto Rico nicht antreten.  
Die Reise geht weiter auf Teneriffa.

Zurzeit realisieren sich grosse Potenziale der Veränderung in meinem Leben. Diese Zeit wurde lange vorbereitet, aufgebaut, genährt durch Bewusstsein. Bewusstsein wirkt wie ein Katalysator für „Möglichkeiten“. Erwartungen rufen die Möglichkeit in die materielle Welt der Formen. Dies geschieht in der individuellen kleinen wie auch in der universellen grossen Welt. Seit jeher ging die Menschheit mit dem Wunsch nach Frieden und Freiheit schwanger, suchte entsprechende Konzepte, erlebte Krieg, entwarf gesellschaftliche Ideen des Zusammenlebens, realisierte dies und jenes, auf Grund dieses Wunsches und wurde immer wieder auf sich zurück geworfen. Prem Rawat sagt so ungefähr: So lange noch ein Fünkchen Ärger in dir ist, entzündet sich dieser Funke zum Feuer des Gefechts. Glückseligkeit kann sich nur in jedem Einzelnen ausdehnen, unabhängig vom Aussen. Zurzeit befinde ich mich, zwar nicht ganz freiwillig, auf der Insel Teneriffa, welche auch Insel der „Glückseligen“ genannt wird.
In der Welt leben, jedoch nicht von der Welt leben. 
Der Mensch ist göttliches Licht in dieser Welt, zeitlich begrenzt in einer Form tanzender Moleküle, wir nennen diese Form Körper. Wir sind Gast auf Erden und geistig ewige Bewohner aller Welten. Licht ist Träger von Information, also trage ich als Mensch wie ein Quant Information mit mir, welche? Dies entscheidet jeder selber entsprechend seiner Erfahrungen, Kultur und seines Bewusstseins.
Der Mensch ist Bauarbeiter der eigenen wie auch der gemeinsamen Welt. Jeder bringt Baumaterial in Form von Gedanken, Gefühlen und Taten zur Baustelle. Der erwachte freie Mensch entscheidet, was er unaufhörlich auf die Baustelle bringt. Er betrachtet sein Baumaterial und ist bereit, es los zu lassen um es durch edleres zu ersetzen.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Christina und Rolando in Vorbereitung




Wir Christina und Rolando sind die Protagonisten auf dieser Reise. Noch eine Woche und dann geht unsere Reise los. Wir starten am 16. Oktober nach Spanien um uns von unseren spanischen Freunden zu verabschieden und am 27. Okt. starten wir die Südamerikareise in Ecuador.
Gerne nehmen wir dich als Leser mit auf unsere Reise, natürlich ohne Ticket, aber vielleicht mal mit einer Rückmeldung, das freut uns sehr.
Wir sind keine Denkmaljäger und "musts" kennen wir nicht. 
Weltphilosophen, Globetrotter, Verführer das passt zu uns, in unserer Gesellschaft wirst du mit Fragen konfrontiert, mit lustigen Ereignissen erfreut und du lernst Menschen auf einem anderen Kontinent kennen. Interessiert dich das, so lass dich ein und flieg mit uns.

Hier habe ich zum ersten Mal gepackt, Probepackung sozusagen. Ich möchte mit leichtem Gepäck reisen, dennoch darf der Hula-Hoop-Reifen, das Yogamätteli, das Macbook, die richtigen zwei Paar Schuhe, Geschenke und der Tauchsieder nicht fehlen. Bis jetzt fühlt es sich gut an, leicht und tragbar! In dieser Woche werden wir noch ein paar Feste feiern, Vorräte aufessen und die Vorfreude geniessen.